Ostern – das Leben in bunten Farben

4.30 Uhr: Der Wecker klingelt! Die Welt liegt noch im Dunkeln, aber wer die Osternacht mitgestalten will, der muss sich nun sputen.
5.15 Uhr: Kirche und Gemeindehaus sind schwach beleuchtet. Die letzten Vorbereitungen für die Feier der Osternacht werden getroffen. Martina Dymek versucht mit den Einsingübungen, die müden Stimmen des Kirchenchores zu wecken. Auch wenn hier und da ein Gähnen daran erinnert, dass es durchaus eine Alternative gibt …

  

 

 

 

 

 

6.00 Uhr: Ungefähr 100 Gottesdienstbesucher haben das warme Bett verlassen, um gemeinsam die Osternacht zu feiern. Die Kirche liegt fast im Dunkeln, aber jeder findet einen Platz. Jürgen Holly beginnt den Gottesdienst mit einer Meditation zum Thema "Ich sehe schwarz." Nach dem Chorstück "O Jesu Christe, in te confido" zieht der Chor mit der Osterkerze und dem Wechselgesang "Christus, Licht der Welt" in die Kirche ein. Ausgehend von der Osterkerze bekommt jeder Besucher eine eigene Kerze entzündet. Die Kirche wird durch die vielen Kerzen und die einsetzende Morgendämmerung ein ganzes Stück heller.

 

 

 

 

 

 

Es folgen Meditationen über die Farben gelb, rot, blau und grün. Dazu passend wird die Kanzel angestrahlt und zwischen Gemeinde- und Chorgesang erfolgt die Lesung des Evangeliums.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Gemeindelied "Alle Knospen springen auf" stellen alle Gottesdienstbesucher ihre Kerzen auf ein am Boden liegendes Kreuz und jeder darf das davor stehende Kreuz mit einer Blume schmücken –

Ostern – das Leben wird bunt.

  

 

 

 

 

 

Zum gemeinsamen Abendmahl bildet sich ein großer Kreis in der ganzen Kirche.

Beim anschließenden "Laudate omnes gentes" werden bunte Tücher ausgegeben, mit denen beim Gemeindelied "Wir wollen alle fröhlich sein" eine bunt winkende und fröhlich singende Gemeinschaft den Ostermorgen begrüßt.

Segen – Hoffnungsvoll weitergeben

 

 

 

 

 

 

Nach dem Ostersegen werden alle zum gemeinsamen Frühstück ins Gemeindehaus eingeladen.

 

 

 

 

 

 

Für solch einen Gottesdienst lohnt sich das frühe Aufstehen jederzeit!

Vielen Dank für die Ideen und die "Helfenden Hände", die für besondere Aktionen immer notwendig sind.